Schönhauser Allee (Wurde mit Instagram aufgenommen)
Schönhauser Allee (Wurde mit Instagram aufgenommen)
Visitenkarte (Wurde mit Instagram aufgenommen)
“Zu glauben, man könne einfach die Solidarität mit schwachen Euro-Ländern einstellen und zur guten alten deutschen D-Mark zurückkehren ist ungefähr so naiv, wie zu denken, dass man eine Ehe, aus der drei Kinder entstanden sind, einfach in ein kinderloses Single-Dasein rückabwickeln könnte.”
“Komplexe Systeme wie unsere Demokratie können jederzeit spontan neue Eigenschaften herausbilden, wie beispielsweise, dass Neuwahlen normal werden oder sich neue Parteien etablieren. Die politische Stabilität unserer Demokratie ist durch diese Entwicklungen nicht gefährdet. Denn sie kommen aus der Mitte der Gesellschaft.”
Ein schöner Artikel zu den Auswirkungen der fehlenden staatlichen Wahlkampffinanzierung in den USA. Abgeordnete verbringen immer mehr Zeit damit Fundraising zu betreiben.
Es ist kaum zu glauben, aber seit nunmehr 5 Wochen bin ich nichtmehr auf Facebook. Eigentlich um mehr Zeit für meine Bachelorarbeit zu haben. Und ich lebe noch.
Ich gebe zu, der Anfang war schwer. Wie bei vielen war Facebook Teil meines Lebens. Morgens, noch vor dem Aufstehen, checken was es neues gibt. Abends, vor dem Einschlafen, checken was es neues gibt. In der Bahn, in der Uni, während der Arbeit und wo sonst noch.
Facebook war omnipräsent. Bei Gesprächen mit Freunden hat man sich auf Facebook bezogen. “Hast du das gesehen? Hast du den Link gelesen?” Man hat zum Teil Stunden mit diesem Netzwerk verbracht, ich möchte garnicht wissen wie viel Zeit ich damit verbracht habe.
Teilweise hat man sich auf die Informationen beschränkt die einem von seiner Timeline geliefert wurden. Was teils sehr genervt hat. Da die Facebookfreunde doch ein sehr starker Filter sind.
Und jetzt? Wie gesagt, ich lebe noch. Ich weiß sogar noch immer was in Wiesbaden, Hessen, Deutschland, Europa und der Welt passiert. Teilweise sogar besser als zuvor. Twitter ist heute ein großer Teil meiner Informationsbeschaffung. Aber vor allem haben solche tollen Apps wie Feedly oder News Flash einen großen Stellenwert eingenommen.
Und fühle ich mich sozial abgeschnitten? Keineswegs! Warum auch, es gab ein Leben vor Facebook. Warum soll es dann kein Leben ohne geben? Teilweise bin ich sogar erleichtert nicht bei Facebook zu sein. Gerade wenn man seine Timeline nicht mehr verfolgen kann, erkennt man wie oft sich Menschen auf Facebook beziehen. “Max Mustermann hat das und das geschrieben.” “Ahja?” “Ach stimmt, du bist ja garnicht mehr bei Facebook.” Gelächter. Dadurch geht doch ein ungemein großer Teil der Kultur verloren. Warum soll ich noch reden wenn ich es posten kann? Warum soll ich mir deinen Geburtstag merken, wenn Facebook mich daran erinnert? Warum soll ich mir merken wer ich bin, wenn ich Facebook fragen kann?
Ich habe Anfang März am Social Media Symposium des Travel Industry Club teilgenommen. Der spannendste Vortrag dort kam von .dotkomm, über Neuromarketing. Hier wurde Facebook eigentlich sehr gut auf den Punkt gebracht. Der Mensch ist heute noch das gleiche Wesen wie vor 10000 Jahren. Der Mensch ist ein Herdentier der Aufmerksamkeit braucht und jedes Kommentar und jedes “gefällt mir” befriedigt uns. Weil es einem das Gefühl gibt geil zu sein.
Eigentlich wollte ich mich Ende März wieder bei Facebook anmelden, mal schauen ob dieser Plan nicht noch gekippt wird.
Das Licht Am Ende Des Tunnels (Wurde mit instagram aufgenommen)
Naturbrücke (Wurde mit Instagram in Das Geheimnis des Siebten Weges aufgenommen.)
Heute darf man sich mal einen Spaziergang auf den Gleisen erlauben (Wurde mit Instagram in Messe Frankfurt aufgenommen.)